Thema: KIRCHENMUSIK IM OSTSEERAUM UM 1700

DIE TONKUNST, April 2025, Nr. 2, Jg. 19 (2025), 160 Seiten

Künstlerische Produktionsprozesse im Bereich der populären Musik werden oft mit Unmittelbarkeit und spontaner Kreativität verbunden. Dies mag ein Grund dafür sein, dass die Rolle musikalischer Notation für die Produktion und Verbreitung populärer Musik bisher kaum wissenschaftlich untersucht wurde und der Fokus sich hauptsächlich auf Tonträger richtete. Es ist jedoch festzustellen, dass fast alle Genres der populären Musik von der Notenschrift Gebrauch machen; einige explorative wissenschaftliche Studien zeigen, dass sich musikalische Schrift – und damit verbunden Spuren kultureller Praktiken, die sich auf die Verschriftlichung von Musik stützen – selbst in Bereichen wie dem Free Jazz findet. Das April-Heft der TONKUNST mit seinem englischsprachigen Themenbereich hat zum Ziel, das Verhältnis zwischen populärer Musik und Musikschriftlichkeit anhand von Beispielen aus unterschiedlichsten Bereichen der populären Musik zu diskutieren und der Frage nachzugehen, welche Formen der Musikschriftlichkeit sich in der populären Musik finden lassen und in welchen Funktionszusammenhängen sie stehen.


Unterstützt durch:
Weitere Ausgaben

April 2019
SPEICHER MUSIKALISCHEN WISSENS
Juli 2008
DAS TRECENTO
Juli 2018
HEIMAT UND KUNSTMUSIK. HEUTE
Oktober 2013
MUSIKSTADT LÜBECK
Januar 2011
DIE MOTETTEN PIERRE DE LA RUES
Oktober 2021
THEATER IN MANNHEIM ZWISCHEN 1850 UND 1910
Oktober 2009
MUSIK IM NATIONALSOZIALISMUS
Oktober 2024
EXIL KOMPONIEREN – RUTH SCHONTHAL
^