Thema: BLAUBART-OPERN

DIE TONKUNST, Oktober 2019, Nr. 4, Jg. 13 (2019), 160 Seiten

Musikverlage waren und sind mehr als nur Schnittstellen zwischen Komponisten und Musikern. Als ökonomisch, musikpolitisch und medial wirkmächtige Institutionen haben sie von Beginn des Notendrucks an die Musikgeschichte maßgeblich geprägt. Bedeutende Verlegerpersönlichkeiten waren dabei ebenso internationale Netzwerker wie Musikfachleute, ihre Nachlässe und Archive sind heute – so vorhanden – dokumentarische Fundgruben bedeutender musikhistorischer Ereignisse. Dieses Themenfeld rückt in der Musikforschung seit einigen Jahren – nicht nur durch die aktuellen Debatten um Urheberrecht und Digitalisierung – zunehmend in den Fokus, und so widmet DIE TONKUNST ihr viertes Jahrgangsheft 2019 dem Thema »Musikverlage«. Im Fokus stehen bedeutende Verleger ebenso wie ihre Verlags-Archive, ihre Drucktechniken, ausgewählte Musikdruck-Typen oder auch ihre Netzwerke und Strategien. Das Heft möchte ebenso einen Beitrag zur Erschließung des Forschungsgegenstandes leisten wie auf Desiderate aufmerksam machen.

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KIRCHENMUSIK IM OSTSEERAUM UM 1700
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MUSIKLANDSCHAFT MITTELDEUTSCHLAND
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