Thema: 1913

DIE TONKUNST, April 2027, Nr. 2, Jg. 21 (2027)

Seit seiner Gründung 1956 hat sich der Eurovision Song Contest von einem europäischen Fernsehformat zu einer der sichtbarsten transnationalen Bühnen der Gegenwart entwickelt. Musik, Medien und politische Öffentlichkeit greifen hier auf besondere Weise ineinander: Vorstellungen von nationaler Identität und europäischer Zugehörigkeit werden ebenso verhandelt wie gesellschaftliche Konflikte, kulturelle Differenzen und gemeinsame Werte. Das April-Heft der TONKUNST nimmt den Eurovision Song Contest daher als musikalisches und mediales Labor Europas in den Blick. Aus musikwissenschaftlicher, kulturhistorischer, medien- und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive untersuchen die Beiträge institutionelle Akteure und Entscheidungsprozesse, mediale und digitale Öffentlichkeiten sowie musikalische Strategien der Selbst- und Fremddarstellung. Dabei geht es um globale Popästhetiken und lokale Traditionen, um Zugehörigkeit und Othering, Partizipation und Ausgrenzung, aber auch um die Frage, wie Musik Vorstellungen von Europa überhaupt hervorbringt und vermittelt.

<< alle Ausgaben
1913
EUROVISION SONG CONTEST
Die Ausgabe ist noch nicht verfügbar.
Als PRINT-AUSGABE vorbestellen
(EUR 25.- zzgl. Porto)
Weitere Ausgaben

Juli 2023
MUSIKALISCHER KOSMOS BRASILIEN
April 2017
TOD, TRAUER UND TROST IN DER MUSIK UM 1600
Juli 2027
KOMPOSITORISCHE REZEPTION
Januar 2021
JOSQUIN: GEHEIMNIS SEINES ERFOLGES
Oktober 2023
MUSIK UND DEMOKRATIE
Juli 2019
FELIX DRAESEKE UND DAS FIN DE SIÈCLE
Juli 2024
BUSONI – KOSMOPOLIT DER MODERNE
Oktober 2026
MUSIK UND AUTHENTIZITÄT
^