aktuelle Ausgabe

Dr. Kevin Clarke, Berlin

Telefon: +49-30-414 78 123
E-Mail: kevin.clarke@t-online.de

Forschungs- und Interessensschwerpunkte:
Jazz- und Revueoperetten der 1920er Jahre, Operette unterm Hakenkreuz sowie (Homo-) Sexualität und Operette bzw. Musical

Kurzbio:

Clarke studierte an der Freien Universität Berlin und der Universität Mailand Musikwissenschaft und Literaturgeschichte. Er arbeitet(e) als Kritiker und freier Journalist für verschiedene Zeitungen, u.a. Der Tagesspiegel, Die Welt, Opernwelt und De Groene Amsterdammer. Er wurde an der FU Berlin mit einer Arbeit zum Thema »Im Himmel spielt auch schon die Jazzband«. Emmerich Kálmán und die transatlantische Operette 1928-32 promoviert. Im Jahr 2005 konzipierte und organisierte er die Tagung Operette unterm Hakenkreuz für die Staatsoperette Dresden.

 2010 kuratierte er die Ausstellung Glitter and be Gay: Erik Charell und die schwule Operette für das Schwule Museum Berlin. Fürs Theatermuseum Wien kuratierte er im 2012 zusammen mit Marie-Theres Arnbom die Ausstellung Welt der Operette, die ins Theatermuseum München übernommen wurde.

 2007 erschienen seine Bücher Glitter and be Gay: Die authentische Operette und ihre schwulen Verehrer sowie Im Weißen Rössl – Auf den Spuren eines Welterfolgs. 2009 hielt er an der Universität Amiens einen Vortrag über Die Pornographie der Operette, 2011 erschien sein Buch Porn: From Andy Warhol to X-Tube, das sich ebenfalls u.a. mit den Ähnlichkeiten von Pornographie und Musiktheater beschäftigte, ein Thema, das er auch im Katalog zu Welt der Operette aufgriff.

 2006 gründete Clarke das Operetta Research Center Amsterdam, dessen Direktor er ist. 2008 veranstaltete das Research Center in Amsterdam eine Konferenz über die Zukunft der Operette, in Zusammenarbeit mit dem Theaterinstituut Nederland (TIN). Von 2008 bis 2011 betreute Clarke die Studenten des Masterstudiengangs Operette/Klassisches Musiktheater des Konservatoriums Tilburg, im Wintersemester 2013/2014 hielt an der Uni Wien eine Verlesungsreihe zu Operette und Gender ab (»...und auch ein bisschen andersrum«).


Tonkunst-Beiträge:


  1. »Je suis Barbe-bleue, ô gué! Jamais veuf ne fut plus gai«. Offenbachs Blaubart (1866) oder: Die Legende vom frauenmordenden Ritter als frivole Gesellschaftsgroteske
    (Juli 2014)
  2. Vera Kálmán. Die Csárdáskönigin der Operette: Geniale Musikmanagerin oder veuve abusive?
    (Oktober 2014)




Kevin Clarke
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