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Detlev Glanert, Berlin

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Kurzbio:

Detlev Glanert studierte u.a. in Köln bei Hans Werner Henze und zählt Gustav Mahler (mit seiner emotional grundierten Weltschau) und Maurice Ravel (mit seinen artifiziell-sinnlichen Klanglandschaften) zu seinen Vorbildern. Glanert gilt als Könner vor allem des Melodisch-Gestischen und als meisterhafter Orchestrator. Seine Werke spiegeln die Faszination durch die romantische Tradition wider, betrachtet von einem modernen Standpunkt. 1993 erhielt Glanert den Rolf-Liebermann-Opernpreis für sein Werk Der Spiegel des großen Kaisers, das 1995 in Mannheim und 1997 in Mönchengladbach aufgeführt wurde, und 2001 den Bayerischen Theaterpreis für Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung, seinen mit zahlreichen Folgeproduktion bisher größten Opernerfolg. Glanerts Orchesterwerke umfassen u.a. drei Symphonien sowie Solokonzerte für Klavier und Violine. Interpreten seiner Musik sind u.a. Markus Stenz, Oliver Knussen, Kent Nagano, Semyon Bychkov, Donald Runnicles, Iván Fischer, Christian Thielemann und Jun Märkl.


Tonkunst-Beiträge:


  1. Mahler und die Moderne aus der Sicht von Detlev Glanert
    (April 2011)




Detlev Glanert
© Ronald Knapp 2011